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Auswirkung von Landnutzungsänderungen

 

W. Lahmer und A. Becker (1998). Auswirkung von Landnutzungsänderungen auf den Wasserhaushalt eines mesoskaligen Einzugsgebietes. Beitrag zum 8. Magdeburger Gewässerschutzseminar "Gewässerschutz im Einzugsgebiet der Elbe" vom 20. bis 23. Oktober 1998 in Karlovy Vary (Karlsbad). B.G. Teubner Stuttgart, Leipzig 1998, p. 315-318.

Zusammenfassung

Die Landnutzung beeinflußt als Randbedingung viele hydrologische Prozesse direkt oder indirekt. Hauptzielstellung des Teiles "Wasser- und Stoffrückhalt im Tiefland des Elbeeinzugsgebietes" des BMBF-Forschungsschwerpunktes "Elbeökologie" ist die Entwicklung und praktische Umsetzung von Konzepten zur dauerhaft umweltgerechten Landnutzung in unterschiedlichen Natur- und Wirtschaftsräumen im Elbegebiet unter Berücksichtigung ihrer Auswirkungen auf den Gebietswasserhaushalt. Dazu wird in einem Modellgebiet des pleistozänen Tieflandes der Landschaftswasserhaushalt dynamisch flächendifferenziert modelliert. In dem für die Untersuchungen ausgewählten Einzugsgebiet der Stepenitz (Land Brandenburg, ca. 575 km2) sind einige schwierige hydrologisch-wasserwirtschaftliche und landschaftsökologische Probleme zu lösen, die maßgebend aus der intensiven landwirtschaftlichen Nutzung sowie durchgeführten Meliorationsmaßnahmen (Flußbegradigungen, Trockenlegung natürlicher Feuchtgebiete, Flächenstillegungen etc.) resultieren. Diese haben in der Vergangenheit zu erheblichen Verlusten an natürlichen Retentionsflächen geführt und weisen das Einzugsgebiet im Zusammenspiel mit natürlichen Faktoren als ein System mit einer komplexen Problemstruktur aus.

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