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Klima und Depositionsszenarien NP Bayerischer Wald

 

Überprüfung regionaler Klima- und Depositionszenarien auf ihre Eignung für die kleinräumige Modellierung im Nationalpark Bayerischer Wald

  • Auftraggeber: Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
  • Bearbeiter: BAH-München, Climate & Environment Consulting Potsdam GmbH, Institut für Meteorologie - Troposhärische Umweltforschung der Freien Universität Berlin

Klima_NP_BWs

 

1) Analyse regionaler Klima- und Depositionsmodelle zu folgenden Fragenkomplexen:

    a) Welche Modelle stehen für die Ableitung eines Lokalszenarios für den Bayerischen Wald überhaupt zur Verfügung?

    b) Was sind ihre Vor- und Nachteile?

    c) Welche Szenarien der Entwicklung der Treibhausgasemissionen nach IPCC sind für den lokalen Ansatz zuwenden?

    d) Welche Anforderungen sind an die Klimaszenarien zu stellen in Bezug auf

    • die räumliche und zeitliche Auflösung der simulierten Datensätze,
       
    • den erforderlichen Zeithorizont für sich langfristig verändernde Waldökoysteme,
       
    • die Schnittstellen (meteorologische Attribute) zu ökohydrologischen Modellen ?


    e) Sind die vorhandenen Datensätze aus dem Integrierten Monitoring am Forellenbach und lokale Messdaten aus verwandten Untersuchungsprogrammen im Nationalparkgebiet geeignet für die Modellierung bzw. zur Überprüfung der Simulationsmodelle?

2) Extraktion eines lokalen Szenarios für den Großraum Bayerischer Wald aus dem UBA-WETTREG-Datensatz (UBA, 2007)

3) Überprüfung des Datenoutputs dieses Szenarios durch den Vergleich mit den meteorologischen und hydrologischen Messergebnissen aus den Monitoringprogrammen im Nationalpark Bayerischer Wald und anhand von Wasserhaushaltssimulationen mit dem ökohydrologischen Modellsystem ArcEGMO-PSCN, jeweils für den Zeitraum 1980 bis 2006.

Klima_NP_BWb

Abbildung: Klimasignal des Niederschlags. Dargestellt sind die Abweichungen des ECHAM5-Szenarios A1B nor für den Zeitraum 2071–2100 vom ECHAM5-Kontrolllauf 1971–2000. Für (f) sind die Verhältnisse im Winter mit einer Farbskala, die von –90 bis +90% reicht gezeichnet.

 

 

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