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Lieberoser Hochfläche

 

Stabilisierung der Grundwasserverhältnisse in der Lieberoser Hochfläche

  • Auftraggeber: Landesumweltamt Brandenburg

Lieberose

 

Die Lieberoser Hochfläche stellt einen großen relativ unzerschnittenen Naturraum dar, der auf einer Fläche von 25000 ha jahrzehntelang als Truppenübungsplatz genutzt wurde. Seit 1998 sind hier große Gebiete als Naturschutzgebiet ausgewiesen worden. Dies erfolgte aufgrund der besonders reichhaltigen Naturausstattung, die u.a. viele wertvolle Stillgewässer und Moore aufweist. Seit dem Jahr 1997 ist ein Teil der Lieberoser Hochfläche dem Naturpark „Schlaubetal“ zugehörig.

Das Gebiet ist während der letzten Jahrzehnte durch einen fortschreitenden Rückgang der oberflächennahen Grundwasserstände gekennzeichnet, der seit der Jahrtausendwende in besonders rasantem Tempo erfolgt. Im Zusammenhang mit dieser Entwicklung werden hier das dramatische Absinken von Seewasserspiegeln sowie das temporäre und dauerhafte Trockenfallen von Feuchtgebieten und Oberflächengewässern beobachtet. Um die Ziele der WRRL in Bezug auf Oberflächenwasserkörper und Grundwasserkörper in diesem Landschaftsraum gewährleisten zu können, ist eine Umkehr dieser Entwicklung dringend erforderlich.

Für die Stabilisierung des Grundwassers und zur Vorsorge eventueller weiterer Gefährdungen und Beeinträchtigungen ist es daher geboten, ein Handlungskonzept aufzustellen, mit dessen Umsetzung dem negativen Trend der Grundwasserverhältnisse effektiv und nachhaltig entgegengewirkt werden kann. Zielsetzung des Konzeptes ist eine umfangreiche Datenrecherche, die Analyse der hydrogeologischen Verhältnisse, der Einflussfaktoren auf die Grundwasserstände und die Ableitung von konkreten Maßnahmen zur Stabilisierung der Grundwasserverhältnisse.

 

 

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