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Sedimentregulierung Süßer Sees

 

Sedimentregulierung im Einzugsgebiet des Süßen Sees

  • Auftraggeber: Regierungspräsidium Halle
  • Bearbeiter: BAH-Berlin
Sediment_SuesseSee

 

Die Untersuchungen wurden im Rahmen des aufzustellenden Bewirtschaftungsplanes Salza durchgeführt. Die Ergebnisse bestätigen, dass die Minderung des erosiven Stoffeintrages ins Gewässer eine wesentliche Komponente bei der Erreichung der angestrebten Umweltqualitätsziele für den Süßen und den wiederentstehenden Salzigen See sind.

Mögliche Maßnahmen zur Minderung dieses Stoffeintrages sind:

    1. Verminderung des erosiven Stoffabtrages aus der Fläche, z.B. durch Änderung der Flächennutzung,

    2. Verminderung des Eintrages von der Fläche in die Gewässer, z.B. durch Randstreifen,

    3. Verminderung des Eintrages von der Fläche in die Gewässer, z.B. durch Schaffung von Rückhalteräumen in der Fläche (Sedimentfallen, Kleinstspeicher, Verwallungen etc.),

    4. Verminderung des Eintrages in die Gewässer, z.B. durch zentral oder dezentral angeordnete Sedimentationsbecken.

Bei der Umsetzung dieser Maßnahmen sind prioritär solche Lösungen anzustreben, die den Abtrag vermindern (Pkt. 1). Nachrangig sind alle Maßnahmen, die aus Gewässersicht den Eintrag vermindern. Vorzugsweise sind Lösungen zu suchen, die möglichst nahe an den Entstehungsflächen und damit an den Quellen ansetzen (Pkt. 2 und 3).

In einer zeitlich vorgelagerten Untersuchung wurde der erosive Stoffaustrag aus der Fläche quantifiziert und der potentielle Eintrag ins Gewässer abgeschätzt (Teilprojekt 13).

Der Schwerpunkt der vorliegenden Bearbeitung lag in Untersuchungen zur Nutzung von Retentionsräumen in der Fläche und im Gewässer (Maßnahmen 3 und 4). Die Zielstellung war dabei die Bewertung potentielle Standorte für Sedimentationsbecken hinsichtlich ihres möglichen Sedimentrückhaltes.

Die Bearbeitung erfolgte in zwei Stufen.

    In einer 1. Stufe (Abschluß 1998) wurden wesentliche methodische Grundlagen erarbeitet. Die Anwendung erfolgte auf das Einzugsgebiet von Querne und Weida.

    In der 2. Stufe wurde die Bearbeitung auf das Einzugsgebiet des Süßen Sees erweitert.

Beide Untersuchungen gestatten somit flächendeckende Aussagen für das Gesamteinzugsgebiet der Mansfelder Seen. Die vorliegende Kurzfassung dokumentiert die Ergebnisse der 2. Stufe.

 

 

 

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